Candidate Matcher
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Michael Erfurth

Referent Sales Force Effectiveness @ Teva Pharmaceuticals

Berlin, Germany

4.5
Overall
5.5
Skills
4.5
Karriere
3.0
Marktoffenheit
5.5
Rollenattraktivität
5.5
Produkt

K.O.-Kriterien

wohnort berlin
zahlenaffinitaet
branchnaehe

Strengths

  • + SFE-Titel bei Teva seit 2017 — direkte Rollenmatch-Relevanz
  • + Berlin-Wohnort bestätigt, kein Standortrisiko
  • + Langjährige Pharmaerfahrung (Teva, CT Arzneimittel, Phoenix Pharma)

Risks

  • IT-Hintergrund dominiert — analytischer SFE-Anteil unklar, evtl. eher technisch
  • Sehr schwaches Profil: kein About, kaum Skills, keine SFE-Tätigkeitsbeschreibung
  • Keine Führungserfahrung erkennbar, kein Signal für Führungsambitionen
  • Englischkenntnisse nur 'limited working proficiency' — internationales Umfeld eingeschränkt

Full Evaluation

Michael Erfurth

Link: LinkedIn Profil Standort: Berlin, Germany Aktuelle Rolle: Referent Sales Force Effectiveness bei Teva Pharmaceuticals

1. Der "Harte Fakten" Check (Phase 1 & 2)

K.O.-Kriterien:

  • Wohnort Berlin: Profil zeigt "Berlin Metropolitan Area" — K.O. erfüllt.
  • Zahlenaffinität: Titel "Sales Force Effectiveness Analyst Business Intelligence" sowie frühere CRM-Zielgruppenselektionen bei CT Arzneimittel deuten auf datennahe Arbeit hin. Allerdings stammt der analytische Hintergrund primär aus IT/Business Systems, nicht aus klassischer Analytics-Rolle. Formell erfüllt, inhaltlich dünn.
  • Branchennähe: Pharma durchgängig: Teva (seit 2012), CT Arzneimittel GmbH (2002–2011), Phoenix Pharma (1991–2000). K.O. klar erfüllt.

Kernkompetenzen (Hard Skills):

  • Erfahrung (Dauer): Über 30 Jahre Berufserfahrung, davon ~9 Jahre bei Teva (davon ~8,5 Jahre als Referent SFE). Dauer mehr als ausreichend.
  • Erfahrung (Branche): Ausschließlich Pharma — Teva, CT Arzneimittel, Phoenix Pharma.
  • Fachlicher Fokus (stark gewichtet): Titel "Referent SFE" klingt passend, aber die einzige beschriebene Tätigkeit aus dieser Phase ist im IT-Bereich (Anwenderbetreuung, iPad/iPhone-Support, SAP GRC). Kein expliziter Nachweis für KPI-Frameworks, Außendienststeuerung oder Analytics-Arbeit in der SFE-Rolle.
  • Analytische Kompetenz: CRM-Zielgruppenselektionen bei CT Arzneimittel (2002–2011) sind der einzige Hinweis. Für eine analytisch-strategische Rolle ist das zu wenig und zu alt.
  • Führungskompetenz: Keine Führungserfahrung erkennbar, kein Signal für Ambitionen.
  • Strategisches Denken: Keine Evidenz für strategische Maßnahmenableitung aus Daten.
  • Kommunikationsstärke / Stakeholder-Management: Profil zu dünn für eine Einschätzung.

2. Die Qualitative "Headhunter-Analyse" (Phase 3)

  • A. Karriere-Story: Der Werdegang beginnt klar im IT-Bereich (EDV-Operator, IT Support Engineer, On-Site Support Specialist) und wechselt 2017 zum Titel "Referent SFE" bei Teva. Es ist unklar, ob dies eine echte Funktion in SFE/Analytics oder eine formale Titeländerung bei gleichbleibenden IT-Aufgaben war. Die einzige Tätigkeitsbeschreibung aus der Teva-Zeit beschreibt IT-Support, nicht SFE-Analysearbeit. Die Karriere-Story ist damit ambivalent.
  • B. Loyalität & Stabilität: Sehr hohe Loyalität — Teva seit 14 Jahren, CT Arzneimittel ca. 10 Jahre, Phoenix Pharma ca. 9 Jahre. Kein Job-Hopping, extrem stabil. Risiko: Sehr lange Betriebszugehörigkeit kann auf eingeschränkte Marktfähigkeit und Komfortzone hindeuten.
  • C. Marktoffenheit: 2/10 — Kein "Open to Work", kein Zeitstempel für letzte Aktivität, kein Signal für Wechselbereitschaft. Nach 14+ Jahren bei Teva ist die Wahrscheinlichkeit eines aktiven Jobwechsels sehr gering. Sehr schwer zu erreichen.
  • D. Rollenattraktivität:
    1. Seniorität: Kandidat ist erfahren, aber die tatsächliche SFE-Tiefe ist unklar. Rollentitel passt, Inhalt womöglich nicht.
    2. Gehalts-Fit: Nach 14 Jahren bei Teva in einem vermutlich eingespielten Gehaltsgefüge könnte der Rahmen von 85–95k€ realistisch sein — aber unsicher.
    3. Karriereschritt: Ein Wechsel zu Esteve wäre lateral bis leichter Aufstieg (mehr Verantwortung, Führung), aber ohne klares Signal für Wechselbereitschaft kaum anzusprechen.
    4. Kultur & Motivation: Kein About, keine Selbstbeschreibung. Kulturfit nicht beurteilbar.
  • E. Netzwerk & Reise-Fit: Berlin-ansässig, Pharma-Netzwerk aus Teva und historisch aus dem Berlin-Brandenburger Raum. Gut für lokale Rolle.
  • F. Profil-Signale:
    • Datenqualität: Minimal — kein About, kaum Skills (SAP GRC, iPhone-Support), Tätigkeitsbeschreibungen überwiegend aus IT-Phase.
    • Open to Work: Nein
    • Letzte Aktivität: Kein Zeitstempel — Profil wird nicht aktiv gepflegt.
    • Arbeitgeber-Marke: Teva ist eine bekannte globale Pharma-Marke (Generika-Fokus). CT Arzneimittel und Phoenix Pharma sind regionale Player.
    • Marktoffenheit-Signal: 2/10 — Kein OtW, kein Zeitstempel, 14+ Jahre Betriebszugehörigkeit. Markt kaum zugänglich.

2b. Produktbezogene Wechseleinschätzung (Phase 4)

Aktuelles Produktumfeld: Michael Erfurth ist bei Teva Pharmaceuticals tätig — einem globalen Generika-Konzern mit breitem Small-Molecule- und Biosimilar-Portfolio. Das Produktumfeld ist kommerziell wichtig, aber wissenschaftlich wenig anspruchsvoll (Generika/Biosimilars, Kategorie 4 nach Wirkstoffklassen-Ranking).

Zielposition Produktattraktivität: Esteve positioniert sich als Specialty Care / Rare Disease-Player mit wachsendem Portfolio durch Zukäufe. Dies entspricht Kategorie 1–2 des Indikationen-Rankings (Rare Diseases, ggf. angrenzende Felder). Für Kandidaten aus dem Generika-Umfeld wäre dies ein klarer Aufstieg in der Produktattraktivität.

Wechseleinschätzung: Der Wechsel von Teva (Generika) zu Esteve (Specialty Care / Rare Disease) wäre produktseitig ein klarer Schritt aufwärts — mehr Produktprestige, mehr klinische Relevanz. Allerdings fehlt bei Michael Erfurth jeder Anhaltspunkt, dass Produktattraktivität ein Treiber für einen Jobwechsel wäre, da das Profil keinerlei Wechselmotivation zeigt.

Produktbezogene Wechselbereitschaft: 5.0/10

3. Gesamtbewertung & Scores

Overall: 4.5/10 | Hard Skills: 5.5 | Karriere: 4.5 | Marktoffenheit: 3.0 | Rollenattraktivität: 5.5 | Produktattraktivität: 5.5

Stärken:

  • SFE-Titel bei einem namhaften Pharmakonzern (Teva) seit 2017
  • Langjährige Pharmabranchenerfahrung, Berlin-Wohnort ohne Risiko
  • Stabiles Profil — kein Job-Hopping

Risiken:

  • IT-Hintergrund dominiert das gesamte sichtbare Profil — tatsächliche SFE/Analytics-Kompetenz unklar
  • Sehr inaktives Profil, kein OtW — Erreichbarkeit extrem niedrig
  • Keine Führungserfahrung oder -ambition erkennbar
  • Englischkenntnisse auf "Limited Working Proficiency" beschränkt

Michael Erfurth trägt den richtigen Titel (Referent SFE bei Teva, Berlin), aber das Profil bleibt bei genauerer Betrachtung fragwürdig: Die einzige sichtbare Tätigkeitsbeschreibung aus der Teva-Zeit ist reiner IT-Support. Ob der SFE-Titel echte analytische Arbeit repräsentiert, ist nicht belegbar. K.O.-Kriterien sind formal erfüllt, inhaltliche SFE-Kompetenz jedoch unbewiesen. Als C-Kandidat mit deutlichem Risiko einer Fehleinschätzung.

4. Freie Recruiter-Einschätzung ("Fazit aus dem Bauch heraus")

  • Der "Vibe": Das Profil strahlt wenig aus — kein About, kaum Skills, kaum Beschreibung. Das kann echte Bescheidenheit eines erfahrenen Praktikers sein, ist aber auch ein Warnsignal für mangelnde Marktpräsenz.
  • Die Intuition: Jemand, der 14 Jahre bei Teva ist und kaum ein LinkedIn-Profil pflegt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aktiv am Markt und würde sich für einen Wechsel zu Esteve — einem deutlich kleineren und weniger bekannten Unternehmen — kaum begeistern lassen. Das echte SFE-Kompetenzprofil bleibt unklar.
  • Das "Warum": Trotz passendem Titel und Berlin-Standort fehlt die Evidenz für echte analytisch-strategische SFE-Kompetenz. Nur zu kontaktieren, wenn die Suche eng wird und kein stärkerer Kandidat verfügbar ist.
Martina WagnerNancy Mouki