Candidate Matcher
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Michael Erfurth

Referent Sales Force Effectiveness @ Teva Pharmaceuticals

Berlin, Berlin, Germany

6.0
Overall
7.5
Skills
5.5
Karriere
3.5
Marktoffenheit
6.5
Rollenattraktivität
5.5
Produkt

K.O.-Kriterien

wohnort berlin
zahlenaffinitaet
branchennähe

Strengths

  • + 8+ Jahre SFE-Erfahrung bei Teva Pharmaceuticals, direkt rollenrelevant
  • + Berlin-basiert, kein Umzugsrisiko
  • + Pharma-Branchenerfahrung über gesamte Karriere (Teva, CT Arzneimittel, Phoenix)
  • + CRM-Kenntnisse aus CT Arzneimittel Vertriebssteuerungs-Rolle

Risks

  • IT-Hintergrund dominiert frühe Karriere; analytische Tiefe unklar
  • Kein Open-to-Work-Signal, sehr langer Verbleib bei Teva (14+ Jahre)
  • Profil sehr dünn — keine konkreten SFE-Erfolge oder KPIs dokumentiert
  • Englischkenntnisse nur 'Limited working proficiency' — Risiko für internationale Abstimmungen

Full Evaluation

Michael Erfurth

Link: LinkedIn Profil Standort: Berlin, Berlin, Germany Aktuelle Rolle: Referent Sales Force Effectiveness bei Teva Pharmaceuticals

1. Der "Harte Fakten" Check (Phase 1 & 2)

K.O.-Kriterien:

  • Wohnort Berlin: Explizit "Berlin Metropolitan Area" bei Teva, gesamte Karriere Berlin-basiert.
  • Zahlenaffinität: Als "Referent Sales Force Effectiveness" (8 J. 9 Mo.) bei Teva analytische Arbeit impliziert; CRM-Zielgruppenselektionen fürs Marketing bei CT Arzneimittel dokumentiert.
  • Branchennähe: Teva Pharmaceuticals (14+ Jahre), CT Arzneimittel GmbH (9 J. 9 Mo.), Phoenix Pharma (9 J. 8 Mo.) — ausschließlich Pharma-Karriere.

Kernkompetenzen (Hard Skills):

  • SFE / Commercial Excellence: Titel "Referent Sales Force Effectiveness" bei Teva seit Jul 2017 — 8 Jahre 9 Monate. Direkte Rollenübereinstimmung.
  • KPI-Steuerung, CRM-Analyse, Außendienst-Datenarbeit (belegt): Tätigkeiten sind im Profil nicht detailliert beschrieben — keine konkreten Aktivitäten, Tools oder KPIs genannt. CRM-Selektion bei CT Arzneimittel vorhanden, aber Umfang unklar.
  • Führungserfahrung oder klare Führungsambitionen: Keine Führungserfahrung ersichtlich; kein Signal für Führungsambitionen.
  • Strategisches Denken: IT-Projekterfahrung bei Teva (neue Technologien einführen) zeigt Projektmanagementkompetenz; SFE-Titel setzt analytisch-strategisches Denken voraus, aber nicht belegt.
  • Kommunikationsstärke / Stakeholder-Management: Nicht im Profil dokumentiert.

Summary: Michael Erfurth bringt einen seltenen Direkttreffer im Titel (SFE bei Teva seit 8+ Jahren), aber das sehr dünne Profil lässt keine Tiefenprüfung der tatsächlichen analytischen Kompetenz zu.

2. Die Qualitative "Headhunter-Analyse" (Phase 3)

A. Karriere-Story: Erfurths Karriere ist ungewöhnlich — er begann im EDV/IT-Umfeld bei Phoenix Pharma und CT Arzneimittel und wechselte 2017 nach 14 Jahren Teva-Zugehörigkeit in die SFE-Rolle. Dieser Pivot von IT-Support zu SFE ist eine typische interne Entwicklung in großen Pharmaunternehmen, wo IT-affine Mitarbeiter in analytische Sales-Rollen wechseln. Die Tiefe seiner SFE-Arbeit bleibt aufgrund des dünnen Profils unklar — ob er strategischer SFE-Analyst oder eher Tool-Administrator ist, lässt sich nicht eindeutig beurteilen.

B. Loyalität & Stabilität: Extrem stable Karriere: drei Jobs in über 35 Jahren, alle im Pharma-/Healthcare-Umfeld in Berlin. 14+ Jahre bei Teva ist ein starkes Treuesignal — positiv für Stabilität, aber ein Warnsignal für Beweglichkeit. Bei einem Kandidaten mit dieser Tenure ist ein Wechsel nur bei sehr konkretem Anreiz (Karriereschritt, mehr Verantwortung, Gehaltssprung) realistisch.

C. Marktoffenheit: Score 3/10. Kein Open-to-Work-Signal, kein "About"-Text, keine LinkedIn-Aktivität messbar. Bei 14+ Jahren Teva-Zugehörigkeit ist die passive Wechselbereitschaft niedrig. Ein Anruf wäre möglich, aber er dürfte sehr gesprächig sein müssen, um ihn zu mobilisieren.

D. Rollenattraktivität: Die Rolle wäre für Erfurth ein Seitenwechsel (Teva → Esteve), nicht aufwärts. Esteve ist weniger bekannt als Teva; der Karriereschritt ist lateral bis leicht absteigend in der Arbeitgebermarke. Positiv: mehr Führungsverantwortung (Customer Service Team) könnte Anreiz bieten, wenn er das anstrebt. Gehaltsfit ist unklar — bei 14 Jahren Teva dürfte er komfortabel verdienen.

E. Netzwerk & Reise-Fit: Berlin-basiert, kein Umzugsthema. Pharma-Netzwerk in Berlin vorhanden (Teva Berlin-Team). Reisebereitschaft nicht dokumentiert.

  • F. Profil-Signale:
    • Datenqualität: Minimal — kein "About", keine detaillierten SFE-Aktivitäten, nur 3 Endorsements für SAP GRC und iPhone-Support. Sehr hohes Fehleinschätzungsrisiko.
    • Open to Work: false
    • Letzte Aktivität: Kein Zeitstempel — Profil möglicherweise seit Jahren nicht aktiv gepflegt.
    • Arbeitgeber-Marke: Teva ist ein bekannter Generika-Konzern mit solider Marke im Pharma-Markt, aber kein Prestige-Arbeitgeber.
    • Marktoffenheit-Signal: 3/10 — Kein OtW, keine Aktivität, sehr lange Tenure bei aktuellem AG; rein passiver Kandidat.

2b. Produktbezogene Wechseleinschätzung (Phase 4)

Aktuelles Produktumfeld

Teva ist primär ein Generika- und Biosimilar-Konzern. Erfurths SFE-Rolle bezieht sich sehr wahrscheinlich auf das Generika-Portfolio — damit das am wenigsten attraktive Produktsegment (Kategorie 4 nach Wirkstoffklassen-Ranking). Zwar verfügt Teva über einige Specialty-Produkte (z.B. AJOVY, Copaxone), aber die Massenvermarktung von Generika prägt das tägliche Geschäft des SFE-Teams.

Zielposition Produktattraktivität

Esteves Specialty Care / Rare Disease Portfolio ist trotz mittlerer Markenbekanntheit wissenschaftlich attraktiver als Generika. Rare Disease landet in Kategorie 1 des Indikationen-Rankings — höchste Purpose-Motivation, enge KOL-Arbeit. Für einen SFE-Manager, der bislang mit Generika-Vertrieb gearbeitet hat, wäre das Portfolio ein echtes Upgrade in der Positionierung.

Wechseleinschätzung

Der Produktwechsel wäre objektiv attraktiv — von Generika zu Specialty/Rare Disease. Subjektiv ist unklar, ob Erfurth diesen Unterschied so wahrnimmt, da seine Rolle als SFE-Analyst eher produktneutral ist (Daten sind Daten). Der Pull-Faktor "Rare Disease" zieht stärker bei klinisch orientierten Profilen als bei technisch-analytischen SFE-Spezialisten. Für Erfurth eher neutraler Faktor.

Produktbezogene Wechselbereitschaft: 5.0/10

3. Gesamtbewertung & Scores

Overall: 6.0/10 | Hard Skills: 7.5 | Karriere: 5.5 | Marktoffenheit: 3.5 | Rollenattraktivität: 6.5 | Produktattraktivität: 5.5

Stärken:

  • Einzigartiger Direkttreffer: SFE-Titel bei Pharma, Berlin-basiert, 8+ Jahre Erfahrung
  • Volle Branchennähe (nur Pharma-Erfahrung)

Risiken:

  • Profil zu dünn für sichere Tiefenprüfung — echter Kompetenzumfang unklar
  • Sehr lange Teva-Tenure, keine erkennbare Wechselmotivation
  • Kein Führungs-Signal

Erfurth ist ein B-Kandidat auf dem Papier: Der Titel passt perfekt, die Branche stimmt, und Berlin ist gesetzt. Aber das extrem dünne Profil und die fehlende Wechselbereitschaft machen ihn zu einem riskanten Anruf. Wenn der tatsächliche SFE-Gehalt seiner Arbeit bei Teva analytisch-strategisch ist, wäre er ein solider Kandidat — das lässt sich ohne Gespräch nicht klären.

4. Freie Recruiter-Einschätzung ("Fazit aus dem Bauch heraus")

  • Der "Vibe": Ein verlässlicher "Langzeitspezialisten" aus dem Berliner Pharma-Markt — wahrscheinlich sehr gut vernetzt bei Teva, aber schwer zu mobilisieren.
  • Die Intuition: Das Profil schreit nach: "Ich bin zufrieden wo ich bin." Kein About-Text, keine Aktivität, kein OtW — alles signalisiert passiven Marktbeobachter. Trotzdem: Wer 8 Jahre den gleichen SFE-Titel trägt ohne Aufstieg, könnte offen für Führungsverantwortung sein.
  • Das "Warum": Genau ein Suchbegriff ("Sales Force Effectiveness"), exakter Standort, exakte Branche. Anruf-würdig trotz niedrigem Aktivitätssignal.
Martina WagnerNancy Mouki