Michael Erfurth
Referent Sales Force Effectiveness @ Teva Pharmaceuticals
Berlin, Berlin, Germany
K.O.-Kriterien
Strengths
- + Direkter SFE-Titel seit 2017 bei einem echten Pharma-Unternehmen (Teva) — inhaltliche Überlappung mit der Rolle ist hoch
- + Wohnort Berlin gesichert — kein Umzugsrisiko
- + CRM-Erfahrung (u7 Zielgruppenselektionen) bei CT Arzneimittel bestätigt Zahlenaffinität
Risks
- − Karriere-Story ist primär IT-Support/Infrastruktur, nicht kommerzielle Analyse — der SFE-Titel seit 2017 steht isoliert ohne erkennbare analytische Tiefe in der Beschreibung
- − Keinerlei Führungserfahrung erkennbar, kein Signal für Führungsambitionen
- − Englisch nur "Limited working proficiency" — potenzielles Hindernis in internationalem Umfeld
- − Profil extrem dünn, kein "About", keine substanzielle Beschreibung des SFE-Alltags
Full Evaluation
Hard Criteria Check
Wohnort Berlin: Ja — "Berlin Metropolitan Area" und zuvor auch CT Arzneimittel Berlin.
Zahlenaffinität: Bedingt bestätigt. Der Titel "Referent Sales Force Effectiveness" seit Juli 2017 bei Teva impliziert analytische Arbeit. Die konkrete Tätigkeitsbeschreibung für diese Rolle fehlt im Profil vollständig. Bei CT Arzneimittel ist "CRM (u7) Zielgruppenselektionen fürs Marketing" erwähnt — das ist ein schwaches Signal für Zahlenaffinität. Die dominanten Tätigkeiten der letzten Jahre sind IT-Support-Aktivitäten (iPad/iPhone, SAP GRC, Webinartechnik).
Branchennähe: Ja — Teva (Generika/Specialty) und CT Arzneimittel sind direkte Pharma-Unternehmen.
Qualitative Headhunter-Analyse
Karriere-Story: Michael Erfurth hat eine sehr untypische Laufbahn für eine SFE-Rolle. Der Einstieg kam aus der EDV/IT (Phoenix Pharma, CT Arzneimittel, Teva IT Support). Der Wechsel in den Titel "Referent SFE" bei Teva 2017 ist bemerkenswert, aber die Profilbeschreibung gibt keinen Einblick in die tatsächlichen Tätigkeiten. Die 5,5 Jahre IT On-Site Support (iPad/iPhone Support, SAP GRC, Zugangstechnik) davor zeigen eine klar technisch-operative Ausrichtung. Es bleibt unklar, ob der SFE-Titel eine echte analytische Tätigkeit widerspiegelt oder eher administrative Aufgaben mit SFE-Bezug.
Loyalität & Stabilität: Sehr hoch — Teva 14 Jahre, CT Arzneimittel fast 10 Jahre. Das ist für den Berliner Pharmamarkt solide, kann aber auch Zeichen fehlender Marktexposure sein.
Marktoffenheit (0–10): 4 — Kein Open-to-Work, kein Zeitstempel der letzten Aktivität, keine aktive Signale. 14 Jahre bei Teva sprechen für starke Firmenbindung. Ohne erkennbaren Push-Faktor oder persönliche Motivation ist ein Wechsel schwer einzuschätzen.
Rollenattraktivität: Die Rolle bei Esteve wäre ein Seitenwechsel innerhalb Pharma-Berlin. Gehaltsrahmen könnte passen, da kein Senior-Titel. Aber Führungsverantwortung (Customer Service Team) ist ohne bisherige Signale schwer zu platzieren.
Netzwerk & Standort-Fit: Berlin gesetzt. Kein Reiseaufwand.
Profil-Signale
- Datenqualität: Sehr niedrig — kein "About", die SFE-Tätigkeitsbeschreibung fehlt, IT-Support dominiert das Bild
- Open to Work: Nein
- Letzte Aktivität: Kein Zeitstempel — unklar
- Arbeitgeber-Marke: Teva ist bekannt (Generika/Specialty), kein Premium-Signal, aber solide
- Marktoffenheit-Signal (0–10): 4 — Lange Betriebszugehörigkeit, kein aktives Signal
Produktbezogene Wechseleinschätzung
Teva hat ein breites Generika/Specialty-Portfolio, kein direkter Overlap mit Esteve Rare Disease/Specialty. Der Wechsel zu einem kleineren Mittelständler (Esteve) wäre kein offensichtlicher Karriereschritt nach oben. Esteve's Expansionskurs könnte attraktiv sein, aber ohne erkennbare Ambition ist die Wechselmotivation schwer einzuschätzen. Produktattraktivität für diesen Kandidaten: mittel — Rare Disease/Specialty Care hat hohen Purpose-Wert (Kat 1 im Indikationen-Ranking), aber die Seniorität des Kandidaten und das Gehaltsrisiko nach unten sind unklar.
Wechselscore (0–10): 5 — Potenziell interessiert wenn aktiv gesucht, aber kein erkennbarer aktiver Pull oder Push.
Gesamtbewertung
Kategorie: C (Grenzfall)
Michael Erfurth hat die richtige Branche (Pharma/Berlin) und den richtigen Titel (SFE), aber das Profil gibt zu wenig her, um die tatsächliche analytische Tiefe zu beurteilen. Die Dominanz der IT-Support-Tätigkeiten bis 2017 wirft Fragen auf. Kein Führungssignal, kein Aktivitäts-Signal. Für ein Erstgespräch könnte er interessant sein, um die tatsächliche SFE-Tiefe zu klären — aber das Risiko einer Fehlinvestition ist hoch.
Vibe: Langgedient, IT-geprägt, Berlin verankert — aber kein erkennbarer Hunger nach Führung oder Wachstum. Für Esteve's dynamische, kreative Kultur möglicherweise zu statisch.
Führungs-Potenzial: Nicht erkennbar.